So berechnest du deinen Freelancer-Stundensatz
Kurze Antwort: Um deinen Freelancer-Stundensatz zu berechnen, gib dein Wunscheinkommen und deine Kosten ein, schätze deine abrechenbaren Stunden ehrlich und lies deinen Satz ab.
- Wunscheinkommen eingeben. Was du in einem Jahr nach Steuern verdienen willst.
- Kosten hinzufügen. Software, Ausstattung, Versicherungen, Coworking, Steuerberater: alles, was dein Business bezahlt.
- Abrechenbare Stunden ehrlich schätzen. Die meisten Freelancer rechnen 20–30 Stunden pro Woche ab. Der Rest geht für Verwaltung, Akquise und Weiterbildung drauf.
- Satz ablesen. Das ist dein Minimum. Für Eilaufträge und Spezialwissen verlangst du mehr.
Warum Freelancer-Sätze hoch wirken
Ein Angestelltengehalt muss keinen unbezahlten Urlaub, keine Krankheitstage, keine Ausstattung, Software oder Stunden für die Kundensuche abdecken. Dein Satz schon. Deshalb liegt er meist beim 1,5- bis 2-Fachen des Stundenlohns einer vergleichbaren Anstellung.
Häufige Fragen
Mit wie vielen abrechenbaren Stunden soll ich rechnen?
25 pro Woche sind ein realistischer Ausgangswert. Neue Freelancer rechnen oft weniger ab, solange sie sich einen Kundenstamm aufbauen.
Soll ich nach Stunden oder pro Projekt abrechnen?
Nutze deinen Stundensatz, um Projekte zu kalkulieren. Feste Projektpreise belohnen dich dafür, schneller zu arbeiten.